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    Danke für Ihr Feedback!

    Eher ein jammernder Teenie, als echte Depression

    Aysel denkt nur noch darüber nach, wie sie sich am schnellsten und einfachsten das Leben nehmen kann. Allerdings denkt sie, dass sie es alleine wohl nicht über die Bühne bringen kann. Deshalb sucht sie auf einschlägigen Internetseiten nach einem Partner. Schnell wird sie auch fündig. Roman hat das gleiche Ziel und ist auch noch in etwa in ihrem Alter. Pläne werden geschmiedet, aber wohlen sie das wirklich durchziehen? Aysel beginnt zu zweifeln und um ihr Leben zu Kämpfen. Der Schreibstil hat mir eigentlich ganz gut gefallen, er liest sich recht zügig. Hier mal eine Kostprobe: »Ich küsse ihn. Wir küssen uns! Ich versuche, mich nicht zu fragen, ob das nun richtig oder falsch ist. Mein Herz hämmert, und ich hoffe, dass sein Herz genauso wild klopft. Ich weiß, dass die Menschen einander seit tausend Ewigkeiten küssen, aber jetzt, in diesem Augenblick, fühlt es sich an, als wäre das Küssen ein Geheimnis, das nur Roman und ich kennen.« Aber die Protagonistin Aysel ging mir nach einer Weile doch etwas auf die Nerven. Romans Gründe sich das Leben zu nehmen, konnte ich gut nachvollziehen und auch sein Verhalten. Doch Aysel hab ich eher als jammernden Teenager wahrgenommen, was sicher nicht die Intension der Autorin war. Ihre Beweggründe waren für mich nicht nachvollziehbar. Auch, ihre Depression habe ich ihr nicht abgenommen, dafür ging es ihr viel zu schnell wieder gar nicht so schlecht und sie hatte sogar Hoffnung, was in einer echten Depression eher nicht so schnell geht. So war es auch von Anfang an sehr vorhersehbar und hat mir nicht wirklich Lesevergnügen bereitet. Romans Geschichte war dagegen ein kleiner Lichtblick. Ich war am Ende froh, dass ich durch war und nicht länger Aysel Gedanken folgen musste. Deshalb gibt es von mir auch nur 2 Sterne und keine Weiterempfehlung, da mir dieses Buch nicht gefallen hat.
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    Danke für Ihr Feedback!

    Dieses Buch hat eine Message

    In ihrem Debütroman »Mein Herz und andere schwarze Löcher« befasst sich Jasmine Warga mit den ernsten Themen: Depressionen und Selbstmordgedanken. Dies klingt im ersten Moment wahrscheinlich abschreckend, aber die Autorin hat dieses Thema mit Romantik, einem Hauch Humor und liebenswerten Romanfiguren verknüpft. Eine von diesen Romanfiguren ist die 16-Jährige Aysel Seran, die ihre Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt. Aysel lebt bei ihrer Mutter und deren neuen Familie. Sie geht noch zur Schule und arbeitet nebenbei bei einer Telefonmarketinggesellschaft. Da ihr Vater ein »psychotischer Schwerverbrecher« ist, hat sie Angst, dass sie eines Tages so werden könnte wie er. Da diese Furcht und eine tiefe Traurigkeit sie innerlich auffressen, sieht sie nur noch einen Ausweg: den Tod. Um diesen Plan durchzuziehen, sucht sie sich im Internet einen geeigneten Selbstmordpartner. Diesen findet sie in dem 17-Jährigen Roman. Doch dieser Pakt entwickelt sich zu weitaus mehr und bringt Aysels Gefühlswelt durcheinander. Jeder, der schon mit Depressionen konfrontiert wurde, ob nun selbst betroffen oder eine Person im näheren Umkreis, wird feststellen, dass die Autorin die Emotionen und Gedanken der Protagonisten authentisch umgesetzt hat. Ihre Ängste, Selbstzweifel, Minderwertigkeitskomplexe und Schuldgefühle waren teilweise so bedrückend, dass sie mich regelrecht deprimierten und herunterzogen. Im Gegenzug gab es aber auch schöne und hoffnungsvolle Momente, die mein Herz wieder mit Glück füllten, und einige sarkastische Bemerkungen, die mich des Öfteren zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen brachten. Zudem trieb mich die Frage, ob die beiden ihren Plan wirklich in die Tat umsetzen, durch die Geschichte. Mit großer Angst und einem kleinen Hoffnungsschimmer schlug ich Seite für Seite um. Doch meine Vorahnung bewahrheitete sich. Welche das war, verrate ich dir natürlich nicht. Ich sage nur, dass es zum Ende hin noch einmal bewegend und berührend wird. Insgesamt könnte man sagen, das Buch ist ein absolutes Gefühlschaos, da es jegliche Emotionen abruft. Fazit: Dieses Jugendbuch hat eine Message. Und zwar: Das Leben ist lebenswert. Egal, wie dunkel oder auswegslos manche Situationen auch sein mögen. Dieser Roman macht Mut, gibt Hoffnung und zeigt auf, dass sich der Kampf gegen die erdrückende Traurigkeit lohnt. Ein lesenswertes Buch über Depressionen und Selbstmordgedanken, das ich jedem ans Herz legen möchte.
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