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  • Im Zentrum

    Jana Revedin ist außergewöhnlich. Als erfolgreiche Autorin und renommierte Architektin ist sie - und das ist selten – sozusagen doppelt qualifiziert. Dabei kategorisiert sie ihre Arbeit nicht in Beruf1/Beruf2. Auf ihrer webpage werden unter "writing" sowohl Fachartikel, wie auch ihre Romane vorgestellt – einvernehmlich, das gefällt mir schon sehr. Doch nun zum Buch: Die Familiengeschichte, die Jana Revedin über Margherita Contessa Revedin erzählt, ist auch ein Stück die eigene, handelt es sich bei der Protagonistin doch um die Großmutter ihres Ehemanns. Margherita stammt aus einfachen Verhältnissen, zwar ist sie durch den Besuch eines Ursulinenklosters gut ausgebildet, doch in Treviso 1920, als wir sie kennenlernen, trägt sie zur Aufbesserung noch Zeitungen aus. Die Zeitung bekommt auch Conte Antonio „Nino“ Revedin, er verliebt sich, die beiden heiraten. Leider verliert – so meine ich - der Roman dort an Fahrt, wo die Autorin auf zu, zu viele Dialoge setzt. Das geschieht hauptsächlich bei Geschehnissen im familiären Bereich. Die Passagen ohne diese intensivierte direkte Rede sind wesentlich besser formuliert, straffer und nachdrücklicher in ihrer Wirkung. Zu dieser Zeit der jungen Ehe scheint vieles möglich: Die Ballets Russes erobern mit expressionistischem Tanz Europa, Picasso malt mit kubistischer Betonung, Emilia Earhart nimmt Flugstunden und kauft ihr erstes Flugzeug, Coco Chanel etabliert ihre Modesalons, der Avantgardedichter Blaise Cendrars nutzt – ganz neu - bereits bewegte Filmbilder. Die Darstellung dieses Lebensgefühls, des Aufbruchs in die Moderne, gelingt Jana Revedin sehr, sehr gut; inspiriert entwickelt auch das junge Ehepaar Revedin innovative Ideen für das kränkelnde Venedig: Mittels Kur-, Natur- und Kulturtourismus soll ein wohlhabendes elegantes, internationales Publikum begeistert werden. Und mit Peggy Guggenheim betritt dann schließlich genau die anvisierte grande dame des avantgarde die Szenerie ---- und ich kann nicht genug darüber lesen. Längst bin ich Jana Revedin verfallen, wenn sie zum Schluss ihr eigenes Leben auch in den Kontext der beiden letzten großen Erfolge "Jeder nennt mich Frau Bauhaus" und "Margherita" stellt. Ich habe ein wunderbares Buch gelesen, ein großes Publikum wird zustimmen, da bin ich sicher.

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