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  • Wenn der Tod seinen Schrecken verliert

    Die Geschichte sprudelt nur so an Situationskomik und ich habe mich mit einem Grinsen, das immer wieder von lautem Lachen unterbrochen wird, durchs Buch gelesen. Da kann es schon mal heißen, „Detlef hatte sich bei seiner Materialisation in der Klokabine so darauf konzentrieren müssen, durch den Mund zu atmen, dass es glatt wieder vergessen hatte, sich unsichtbar zu machen.“, zum Glück war für den Manager auf der Toilette ja sowieso ein Herzinfarkt vorgesehen, einer kann gar nicht fassen, dass sein organisiertes (Tiefkühl-) Huhn für die Messe auf dem Friedhof trotz gründlicher Recherche gar nicht so gut ankommt. „Wieso, ist was damit nicht in Ordnung? Das ist Bio. Freilandhaltung.“, oder man begegnet solchen Originalen, die ihre Dissertationsarbeit zum Thema „Stuhlgang in der Literatur“ verfassen. Witzig, pointiert, einfach herrlich formuliert, liest sich die Geschichte fast schon zu gut, die Seiten fliegen viel zu schnell dahin. Äußerst gut gefallen haben mir auch die vielen kleinen Spitzen und die mit viel Sprachwitz formulierten Sprüche, die keineswegs flach sind . Mit einem „Die neue Technik erfreute sich in den einschlägigen Kreisen der besonders Sensitiven bald großer Beliebtheit. Und siehe da, je mehr man übte, glaubte und zahlte, desto stärker bildeten sich die energetischen Empfindungen aus.“, wird da schon mal der neueste Esoterikkurs kommentiert oder ein einfühlsamer Obdachloser animiert eine Magersüchtigen mit den Rat. „Wenn de dit schon nich für dich tust, dann für de Männer auf dieser Welt, dass die och was zum Gucken haben. Für die Erhaltung der erotischen Nutzflächen sozusagen!“ zum Essen. Aber man darf nicht nur lachen, es gibt auch unheimlich viele Szenen, die zum Teil sogar sehr tief berühren. Dafür sorgen vor allem die bewegenden Einzelschicksale, die man wie eine Art Geschichten in der Geschichte zu all jenen, die den Weg kreuzen oder sich der Truppe anschließen, dargeboten bekommt. Auch wenn mir die Freitod Bewegung, die Detlef anstößt, wie ihm im Übrigen auch, fast ein wenig zu sehr eskaliert ist, habe ich stets nicht nur bestens unterhalten, sondern auch gespannt gelesen. Neben der großen Frage, bekommt Else ihren Schlagerfuzzi am Ende, ergeben sich auch so viele kleine, die ich unbedingt beantwortet haben wollte. „Wenn der Tod solchen Frieden mit sich brachte, wollte sie sein Geheimnis ergründen und ihn ebenfalls suchen gehen.“, „spürte eine unendliche Traurigkeit, aber auch eine ebenso unendliche Freude. Und über alldem war sie erfüllt von der Gewissheit, dass alles genau so war, wie es sein sollte. In Frieden. Leicht und losgelöst.“ Der Tod wird hier nicht nur als herrlich witzig, skurrile Figur, die sich manchmal gar nicht wirklich anklopfen traut, und mehr als stümpert, betrachtet, sondern bekommt auch durchaus berührende und tröstende Aspekte verliehen. Toll auch die Erkenntnis am Ende, dass es ohne nicht geht, und dass erst der Tod, nimmt man ihn und seine Notwenigkeit im Leben an, einen mit der Einsicht beschenkt, dass man stets das Beste aus dem Leben machen muss. „Ja, ja, man weiß nie, wofür etwas gut ist, bis es sich zeigt. Vielleicht sollte man öfter mal >Wofür< statt >Warum< fragen.“, „Wieso, ick leb doch. Dit reicht, von wegen Sinn oder so.“, „Gibt ne ganze Menge, was besser ist, als wichtig zu sein.“ oder auch „Es liegt an dir, ob du liebst oder nicht.“ Das sind nur wenige Beispiele, für die zahlreichen tollen Botschaften und Lebensweisheiten, die die Autorin gekonnt in ihrem witzigen Roman unterbringt und damit zum Nachdenken und Innerhalten anregt. Die Charaktere haben alle ihre eigene Geschichte und sind wirklich toll gezeichnet. Else, der Kuhfan und Eierlikörpralinenjunkie, und die vielleicht nicht die hellste Kerze auf dem Kuchen sein mag, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie und ihre Entwicklung zeigt mehr als deutlich wie wichtig Liebe, Freunde. Familie und Anerkennung im Leben sind. Besonders nah ist mir Leda, die Bekanntschaft aus der Geschlossenen, die nicht nur ein psychisches Problem hat, gegangen. Ich hätte sie so oft am liebsten einfach nur tröstend in den Arm genommen, habe mich über jeden ihrer kleinen Schritte zurück in ein lebenswertes Leben gefreut und habe völlig emotional darum gebetet, dass ihr eiskalter Vater, der weniger Herz hat, als der eifrigste Mitarbeiter der Firma Tod, seine gerechte Strafe erhält. Richtig zum Gernhaben fand ich auch den Obdachlosen Heinz, der für jeden einen guten Rat parat hat und der besonders Leda eine Stütze ist. Die Vertreter der Firma Tod sind herrlich witzig und skurril. Besonders Deltef, der sich gern davon überzeugen lässt, dass es ein gutes Gefühl hinterlässt, wenn er seine Arbeit auch mal nicht so genau macht und der wirklich nur die besten Absichten hat, auch wenn es gut meinen nicht immer auch gut werden bedeutet.

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  • Dieses Buch muss man einfach lieben.

    Else, die sich in ihren Endfünfzigern befindet, hat sich Hals über Kopf verliebt. Ihr Auserwählter ist der Schlagersänger Bernhard. Dieser erleidet leider einen Unfall, aber Else ist natürlich gleich zur Stelle um ihren Bernhard beizustehen. So kommt es, dass sie sogar den Tod vertreibt, als dieser ihren Liebsten mit sich nehmen möchte. Allerdings wird durch Else's Kampf mit dem Tod eine wahre Kettenreaktion ausgelöst. Else erlebt auf ihrer Mission Bernhard zu retten, so manches Abenteuer, aber auch beim Tod gerät einiges aus der Bahn. Ein sehr lesenswertes Buch für Jedermann. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Auf humorvolle Weise wird man zum nachdenken über Liebe, Leben und Tod animiert. Die Liebesgeschichte von Else und Bernhard ist dabei ein herzergreifender Mittelpunkt der Handlung, auch Krimifans bekommen etwas Aktion, da in der Geschichte auch ein Mörder, der Paketschnurmörder, eine wesentliche Rolle spielt, den es natürlich zu fassen gilt. Die Handlung ist in sich perfekt abgerundet und bleibt spannend bis zur letzten Seite. Dank des flüssigen Schreibstils lässt sich das Buch rasch durchlesen. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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