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Synopsis

Essay aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 12 Punkte, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Quintili Vare, legiones redde' 'Quinctilius Varus, gib die Legionen zurück'(www.kalkriese-varusschlacht.de), soll Kaiser Augustus immer wieder gerufen haben, als er von der Niederlage des Statthalters von Germanien erfuhr. Von den fünf am Rhein stationierten Legionen, sind drei, samt weiterer Verbände und Tross, in einer Schlacht gegen die Germanen völlig ausgelöscht worden. Es ist wohl eine der bekanntesten und auch eine der meist diskutierten Schlachten der Antike, ja vielleicht die berühmteste Schlacht überhaupt. Berüchtigt war sie seit her allemal: Die Schlacht im Teutoburger Wald. Im Jahr 2009 jährt sie sich zum zweitausendsten Mal und zahlreiche Publikationen und Dokumentarfilme haben ihre Bedeutung wieder mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit rücken lassen, obwohl es seit dem Beginn der Neuzeit nicht an Rezeptionen mangelte. Heinrich von Kleists Drama 'Hermannsschlacht' und das Hermannsdenkmal bei Detmold sind nur zwei der bekanntesten Beispiele dafür.Die Beschäftigung mit dem Thema trug in dieser Zeit dazu bei, dass nationale Identität eine völlig neue Bedeutung erlangte. 'Das Bewusstsein um eine eigene historisch bedeutsame Vergangenheit wurde dadurch gesteigert, die Varusschlacht wurde zur germanischen Befreiungstat erklärt und zum epochalen Ereignis hochstilisiert' (Die Varusschlacht, München 2009, S.113), schreibt Günther Moosbauer, Privatdozent an der Universität Osnabrück, in seinem Überblickswerk 'Die Varusschlacht'. Ein wahrer Germanenmythos entwickelte sich und immer mehr wurde germanisch mit deutsch gleichgesetzt. Selbst der als Nationalheld gefeierte Anführer der germanischen Angreifer, Arminius, wurde einer Namensänderung unterzogen und als Hermann bezeichnet, was gerade durch Martin Luther weit verbreitet wurde. Ob sich Arminius wohl als deutscher Nationalheld verstand? Fraglich ist sogar, ob er sich überhaupt als Germane bezeichnen würde. Würde sich überhaupt irgendein Germane als solcher vorstellen? Je tiefer man thematisch eindringt, desto mehr Fragen stellen sich, gerade bezüglich unseres heutigen Verständnisses der 'Varusschlacht' und ihrer Bedeutung, ihrer Akteure und deren Bestreben. War sie wirklich 'Wendepunkt der Weltgeschichte', wie sie Theodor Mommsen betitelte?

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