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Synopsis

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, Note: 1,3, Universität Hamburg (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Postkoloniales Völkerrecht und Skripte globaler Ordnung, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter Advokaten und Kritikern der Menschenrechte besteht im Wesentlichen Einigkeit darüber, dass die Proliferation der Menschenrechte viele positive Effekte gezeitigt hat. Durch die Einbeziehung der Menschenrechte in das Völkerrecht seit dem Ende des zweiten Weltkrieges ist das Individuum, welches vom klassischen Völkerrecht lediglich als Objekt betrachtet wurde, zu einem partiellen Völkerrechtssubjekt aufgestiegen. Es gibt allerdings Stimmen die der Ansicht des Mainstream des Völkerrechts widersprechen, 'dass es sich bei der Menschenrechtsidee nicht um eine auf Dominanz ausgerichtete Weltordnung handelt'. Von kritischen Rechtswissenschaftlern wird der Verdacht gehegt, dass die Menschenrechte aufgrund ihres Ursprungs in westlichen Wert- und Rechtsvorstellungen quasikoloniale Merkmale in sich tragen und daher gefährdet sind, von westlichen Staaten zum Nachteil schwacher Staaten instrumentalisiert zu werden. Die Kritik, welche überwiegend von Vertretern der TWAIL- und NAIL-Strömung im Rahmen der Critical Legal Studies geäußert wird, läuft im Kern darauf hinaus, dass die Menschenrechte und der Menschenrechtsdiskurs als Werkzeug zur Sicherung westlicher Hegemonie gebraucht werden. Diese Arbeit soll aufzeigen, dass es solche Tendenzen durchaus gibt. Es wird die These überprüft, dass den kodifizierten Menschenrechten auch aufgrund ihrer ideengeschichtlichen Herkunft ein kolonialer Drall innewohnt. Zur Analyse der Problematik wird der Neogramscianismus herangezogen, der dem Feld der kritischen Theorien der Internationalen Beziehungen angehört. Der Neogramscianismus entwickelt ein Konzept von Macht, das auf der Fähigkeit zur Universalisierung von Partikularinteressen basiert. Diese Machtkonzeption könnte sich mit Blick auf den Versuch der Universalisierung der Menschenrechte durch seine Erfinder als fruchtbar erweisen, wenn hinter diesem ein kulturelles Hegemonieprojekt vermutet wird.

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