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    Und sie schenkte ihm ihr Herz…

    Gwen ist herzkrank – oder vielmehr war sie es. Immerhin hat sie ein neues Herz bekommen, doch auch wenn ihr alle versichern, dass nun alles gut würde, fühlt es sich für sie nicht so an. Anstatt sich über das neu geschenkte Leben zu freuen, plagen sie Gewissensbisse: Nachts träumt sie von Unfällen, sieht überall Blut und weinende Familienmitglieder möglicher Spender. Deswegen fühlt sie sich auch so undankbar. Alle anderen, die ein Spenderherz transplantiert bekommen, sind doch so glücklich und diejenigen, die wie ihre Freundin Leni noch auf ein geeignetes Herz warten, würden es vielmehr verdienen als sie. Gwens Stimmung bessert sich auch nicht, als sie wieder Zuhause sein darf, da wieder einmal „alles bestens“ verläuft. Nicht nur das neue Herz, welches in seinem ganz eigenen Rhytmus schlägt, sondern auch ihr Freund Alex, der sich das letzte Jahr so wundervoll um sie gekümmert hat, sind ihr ungeheuer fremd. Als sie glaubt, nicht mehr so weitermachen zu können, beschließt sie, das Herz irgendwie loszuwerden. Dabei darf sie es nicht verkommen lassen, es darf keinen Schaden nehmen, damit es jemand Anderem das Leben zu retten vermag. Ihre Familie bemerkt ihre Trauer nicht, sondern plant stattdessen Gwens neue Zukunft – eine Zukunft, die sie gar nicht möchte. Um Trost zu finden, meldet sie sich in einem Forum für Herzkranke an. Dort eröffnet sie dann auch den Beitrag „Herz zu verschenken“. Als dieser von Noah, dem Moderator, gelöscht wird, glaubt Gwen an einen Fehler. Schließlich meint sie ihr Angebot ernst, Noah jedoch denkt, dass der Account Gwerlin ein Fake ist. Weil er wütend ist, schreibt er auf ihre Frage, weswegen er den Beitrag gelöscht habe, dass er das Herz selber haben wolle und seine Mutter, eine Chirurgin, den Eingriff bestimmt vornehmen würde. Selbstverständlich nimmt Gwen dies für bare Münze, recherchiert ein wenig im Internet und macht sich dann auf nach München, auf zu Noah. Dieser ist logischerweise recht überrascht, als eine junge Erwachsene vor seiner Tür auftaucht, ihm ihre Narbe zeigt und etwas von einer Herztransplantation faselt. Auf einen Schlag versteht er, dass alles, was sie geschrieben hat, echt ist und sie dringend Hilfe benötigt. Also tut er so, als wäre er herzkrank und beginnt, Gwen – auch vor sich selbst – zu beschützen. Schon zu Beginn des Buches kann man sich sehr gut in die Geschichte einfinden, da Gwen ganz offen über ihre Gefühle berichtet. Dabei ist es traurig, wie gefangen sie sich fühlt und wie schuldig. Allerdings werden diese Beschreibungen auch über das ganze Buch hinweg sehr häufig wiederholt, was bei mir irgendwann seinen Effekt verfehlte. Darüber hinaus fragte ich mich immer wieder, ob ihr Verhalten wirklich zu einer 19jährigen passt. Ich habe da meine Zweifel… Da die Geschichte abwechselnd aus Gwens und Noahs Sicht geschrieben ist, erfährt man als Leser immer ganz genau von den Missverständnissen, welche sich zunehmend häufen. Auch von den vielen Gefühlen, die im Verlauf der Handlung auftauchen, bemerkt man sehr schnell etwas, da mit Ausführungen zu diesem Thema nicht gespart wird. Es ist wohl kein Geheimnis, dass Gwen und Noah immer stärker für einander empfinden, wobei mir ein paar Beschreibungen weniger besser gefallen hätten. Wer es aber gerne romantisch und voller Gefühlschaos mag, wird bei diesem Buch auf seine Kosten kommen. Der Schreibstil ist recht angenehm, weswegen ich das Buch auch schnell durchgelesen und kaum aus der Hand gelegt habe. Weder finden sich hier detailverliebte poetisch anmutende Beschreibung, noch wirkt das Erzählte abgehackt. Die Charaktere aus dem Buch sind sehr unterschiedlich, sodass man stets eine Weiterentwicklung feststellen kann. Auch wenn ich mir bezüglich der Authentizität von Gwen immer wieder etwas unsicher war, passen doch alle Figuren sehr in das Buch. Alles in allem ist „Die Tage, die ich dir verspreche“ ein Buch mit traurigem und berührendem Thema, welches sich gut lesen lässt und mit vielen Gefühlen aufwartet.
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    Thanks for your feedback!

    Gefühlvoll

    Gwen sollte glücklich sein, ein passendes Spenderherz wurde gefunden, die Transplantation ist geglückt. Glücklich ist sie aber nicht: ein Mensch musste sterben, um ihr zu helfen. Dessen Angehörige werden leiden. Jeder weiß, was für sie am besten ist und die "Alles wird gut"-Sprüche kann sie nicht mehr hören. In einem Internetforum findet sie gedanklichen Austausch und beschließt, das neue Herz, das sie nur belastet, zu verschenken. Dieser gut gemeinte, aber sehr naive Gedanke bringt den Forenmoderator dazu, Gwen für ein Fake zu halten. So antwortet er, dass er das Organ gern selber hätte und löscht ihr Profil. Gwen sieht darin allerdings einen Hilferuf und fährt überstürzt nach München. Noah fällt aus allen Wolken, als sie abgehetzt vor ihm steht und er bemerkt, dass es ihr völlig Ernst ist. Er kann Gwen hinhalten, indem er ihr vorspielt, dass er sich auf seine OP vorbereiten muss und sie keine Verzweiflungstat begehen kann, um das Herz zu schonen. Das Mädchen willigt ein, zwei Wochen durchzuhalten... Sehr glaubhaft werden Gwens Ängste und Depressionen geschildert. Dinge, die man so nicht erwartet, werden angesprochen. Warum, verflixt, ist Gwen nicht glücklich? Feinfühlig schildert Lily Oliver die Schuldgefühle, die Zerrissenheit und die winzigen Fortschritte, die Gwen in den Tagen mit Noah macht. Aber immer droht ein Rückfall. Gelungen, wie die Autorin zwischen Noahs und Gwens Gedanken wechselt. Ein bisschen zu sehr Gutmensch ist mir dieser Noah. Ansonsten ein tolles Buch, das neue Blickwinkel eröffnet und die Idee der Organspende von ungewöhnlichen Aspekten beleuchtet. Regt sehr zum Nachdenken an.
2

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