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Synopsis

Vordiplomarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Erziehung soll Menschen zu Mündigkeit und Selbstbestimmung befähigen. Dies ist von zentralem Stellenwert für eine Pädagogik, die sich als 'kritisch' begreift und dies entsprechend auch zum Ziel von Erziehung und Bildung erklärt. Nicht nur für eine fortschrittliche Pädagogik sind diese Grundsätze ausschlaggebend, sie erhalten im Kontext der volksnahen Bildungsanstrengungen in den Entwicklungsgesellschaften der südlichen Hemisphäre eine noch größere Bedeutung. Neben einer Reihe von deutschsprachigen Vertretern dieses Ansatzes einer 'Kritischen Erziehungswissenschaft' hat sich insbesondere der Brasilianer Paulo Freire diesen Gedankenansatz zu eigen gemacht und auf seine ganz eigene Weise ausgearbeitet. Zwar ist bei Paulo Freire kaum von 'Mündigkeit' oder 'Emanzipation' die Rede, jedoch verfolgt sein Konzept der 'problemformulierenden Bildung' und der ,,Bewusstmachung' eben diese Ziele im Sozialraum bildungsbenachteiligter und armer sozialer Schichten. Mündigkeit ist für den Volkspädagogen Freire dabei ein Zwischenziel, auf dem der emanzipatorische Prozess der Befreiung aufgebaut werden kann. Beachtenswert ist bei Paulo Freire die Radikalität, mit der er seine Methodologie vertritt und mit der er sich bis ins Detail seiner Überzeugung hingibt. Dafür leitend ist ein Grundpostulat der Freireschen Pädagogik, nämlich dass seine Erziehungstheorie aus der konkreten Bildungs- und Erziehungsarbeit heraus erwächst und auf diese hin zurückorientiert ist. Das so beschriebene Bildungsverständnis fußt nicht nur auf einer bestimmten gesellschaftlichen Analyse, sondern mehr noch auf Freires Menschenbild, das der Autor im Überblick herausarbeitet. In der Folge legt der Autor die von Freire entwickelte und praktizierte Bildungsmethode dar, die er in der Verflochtenheit von theoretischen Implikationen und praktischen Vollzügen diskutiert. Abschließend wird das Impulspotential für eine europäische Pädagogik skizziert.

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