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Synopsis

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Institut für Philosophie), Veranstaltung: HS Architekturen des Selbst, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit genügend Geld lässt sich nicht nur jede Ware und Dienstleistung kaufen, sondern auch alles nicht-käufliche finanzieren - denn auch ein geldloses Aussteigerdasein hat seinen Eintrittspreis. Es scheint das Medium des totalen Handlungsspielraums, der absoluten Freiheit des Individuums zu sein, auf die jeder, der sich 'ökonomisch' verhält, gleiches Anrecht hat. Die Vorherrschaft des ökonomischen Denkens und Handelns, für das das Geld nur den Ermöglichungsgrund darstellt, ist jedoch ein Trugbild. Der homo monetarius ist kein freies Wesen, das Geld zu seinen Zwecken verwendet, sondern vielmehr das Medium des Geldes selbst, das durch ihn und seine Interaktion mit der Welt auf sich selbst zurückkommt. Die Freiheit, die das Geld verleiht, ist die Freiheit des Geldes selbst. Die Denkrichtung dieser Arbeit beschreibt die Suche nach einer Denk- und Handlungsweise, die die dunkle Idee des Geldes aus ihrer Selbstzweckposition vertreibt und gerade darin neue Möglichkeiten des Geldes eröffnet. Und so sage ich das Wichtigste vorweg: Es ist nicht das Wesen des Geldes, das den homo monetarius und die Kapitalakkumulation bedingt; jenes ist von höchster Flexibilität geprägt und hat seine adäquate Form noch nicht gefunden. Der Charakter des Geldes als Selbstzweck resultiert vielmehr aus seiner Anwendung aus einem ideologischen Geist heraus. Ideologie hingegen ist in all ihren Ausprägungen ein Ausdruck der menschlichen Unfähigkeit, frei und selbstverantwortungsvoll zu sein. Und ich bestreite, dass diese Unfähigkeit mit einer Unmöglichkeit gleichzusetzen ist, weder einer individuellen, noch einer gesellschaftlichen. Die monetäre Gesellschaftsform beinhaltet eine Nische für eine Architektur des Selbst, die von einer anti-ideologischen und somit von einer freien Seinsweise geprägt ist, und diese Seinsweise heißt Ironie.

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