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Synopsis

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Historisches, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Philosophische Fakultät III), Veranstaltung: Ostdeutsche Revolution 1989/90, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Rolle der Bürgerbewegungen in der Umbruchphase These: Die Bürgerbewegungen waren der Kopf der Demokratiebewegung und scheiterten an ihrer eigenen Vielfalt und der Unvereinbarkeit ihrer Vorstellungen von einem zukünftigen Staat. Die zweite Hälfte des Jahres ´89 war geprägt von Gründungen. Initiativgruppen, Bündnisse, später Parteien, überall herrschte Einigkeit darüber, dass die Situation im Land verändert werden mußte, was man der Staatsmacht nicht mehr zutraute. Viele strebten eine Reformierung der DDR an (z.B. Demokratie Jetzt, Neues Forum, SDP). Im Besonderen wollte man die Demokratisierung von Staat und Gesellschaft, die Veränderung des Wirtschaftssystems und ein neues Wahlrecht. Das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit, sowie die Garantie sämtlicher Arten von Freiheit (Reisefreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit) sollten verwirklicht werden. Die Bürgerbewegung, die sich aus Basisgruppen der Friedensarbeit im Rahmen der Kirche entwickelt hatte, ging jetzt mit der Bevölkerung auf die Straße, übernahm die Meinungsführung und setzte sich an die Spitze der demokratischen Revolution. Die größte Bedeutung der einzelnen Gruppen lag während dieser Zeit in ihrer politisierenden Wirkung auf die Bevölkerung. Direkten Einfluß konnte man weiterhin über die kirchliche Friedensarbeit nehmen. Indirekt erreichte man über Berichte in den westlichen Medien auch die Menschen, die alle Veränderungen zuhause vor dem Fernseher verfolgten. Die Bündnisse der Bürgerbewegung waren Sprachrohr der ganzen Bevölkerung, in einer Zeit, wo zwar allgemeine Unzufriedenheit herrschte, die Mehrzahl der Leute aber sprachlos war - aus Angst, Gewohnheit oder Konzeptlosigkeit. Die meisten Gründungsmitglieder der Gruppen waren Intellektuelle, die bereit waren, bei der Reformierung des Landes Verantwortung zu übernehmen. Ziel selbst blieb jedoch, möglichst viele 'Menschen aus allen Berufen, Lebenskreisen, Parteien und Gruppen' (NF) einzubeziehen. Letztlich scheiterte man an der fehlenden Struktur der Organisationen, die solche Menschenmassen nicht einbinden konnten. Programme die einen klaren und sicheren Weg in die Zukunft eröffnet hätten, fehlten. [...]

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