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Digitale Editionsformen - Teil 1: Das typografische Erbe
Zum Umgang mit der Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels
2013
DE
Digitale Editionsformen müssen auf dem Methodenstand der gedruckten Editionen aufbauen. Hier sind der Lachmannsche Ansatz der Textrekonstruktion und die Verfahren der historisch-kritischen Ausgabe im Laufe der Zeit zwar dominant geworden, aber nicht alternativlos geblieben. Die Kritik an diesen Methoden ist so alt wie diese selbst, und viele andere Schulen haben sich neben ihnen etabliert. Die verschiedenen Ansätze lassen sich als Produkt ihrer Zeit und als Funktion bestimmter theoretische...
Digital ist besser
Die Monumenta Germaniae Historica mit den dMGH auf dem Weg in die Zukunft - eine Momentaufnahme
2011
DE
Die Editionsreihe der Monumenta Germaniae Historica gehört zu den renommiertesten Unternehmen im Bereich der Geschichtsforschung überhaupt. Den Herausforderungen des Medienwandels hat man sich schon früh durch die eMGH (elektronischen MGH) gestellt. Mit den dMGH (digitalen MGH) wird dieser Weg nun in veränderter Richtung fortgesetzt. Ein solches Projekt steht nicht nur auf Grund seiner inhaltlichen Bedeutung als maßgebliche Quellensammlung, sondern insbesondere auch wegen der traditionelle...
Digitale Editionsformen - Teil 3: Textbegriffe und Recodierung
Zum Umgang mit der Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels
2013
DE
Die wissenschaftliche Edition zielt auf die zuverlässige Wiedergabe des Textes. Aber was ist dieser Text eigentlich? Bei genauerer Betrachtung erlaubt nur ein erweiterter Textbegriff und ein neues pluralistisches Textmodell eine Beschreibung aller textuellen Phänomene, die in einer wissenschaftlichen Edition zu berücksichtigen sind. Auch unsere Technologien und Methodologien der Textcodierung, hier vor allem die Auszeichnungssprachen im Allgemeinen und die Beschreibungsempfehlungen der Tex...
Digitale Editionsformen - Teil 2: Befunde, Theorie und Methodik
Zum Umgang mit der Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels
2013
DE
Die neuen Technologien und Medien sind auch für die wissenschaftliche Edition eine Herausforderung. Die Entwicklung unterschiedlicher digitaler Ausgabeformen in den letzten Jahren kann zunächst als evolutionäre Abfolge verschiedener technischer Paradigmen beschrieben werden, die jeweils auch inhaltliche und methodische Konsequenzen hatten. Auf dieser Grundlage lassen sich Bausteine für eine neue verallgemeinernde Theorie der - nun digitalen - Edition umreißen, die ihren Kern u.a. im Konzep...
2020
DE
Der Begriff der Rekontextualisierung hat in neueren diskursanalytischen Forschungen zu digitalen Medien einen erstaunlichen Aufschwung erfahren. Die für digitale Medien charakteristische Möglichkeit, durch serielle Reihung, Rekombination, Einbettung und Vernetzung digitaler Objekte neuen Sinn zu generieren, wird dadurch auf den Begriff gebracht. Digitale Phänomene wie Memes, Hashtags und interaktive Timelines liefern anschauliche Beispiele. Aber nicht nur auf der Gegenstandsebene erweist s...
Kodikologie und Paläographie im Digitalen Zeitalter 4
Codicology and Palaeography in the Digital Age 4
2017
DE
Der hier vorliegende vierte Band der Reihe zu Kodikologie und Paläographie im digitalen Zeitalter versammelt Beiträge aus der Forschung im interdisziplinären Schnittfeld traditioneller Geisteswissenschaften und Informatik. Er ist zugleich der Tagungsband der in den Jahren 2014 bis 2016 durchgeführten Veranstaltungsreihe "Maschinen und Manuskripte". Die 13 Beiträge aus den Bereichen der digitalen Kodikologie und Paläographie geben Einblicke in aktuelle computergestützte Forschung mit histor...





